Methodology

Partizipative Forschung: Einführung in die Forschungspraxis by Hella Unger

By Hella Unger

​Die Monographie führt in die Konzepte, Verfahren, Probleme und Anwendungsfelder partizipativer, qualitativer Forschung in den Sozialwissenschaften ein. Verschiedene Ansätze partizipativer Forschung werden überblicksartig mit Bezug auf die internationale Literatur und methodologische Grundlagen vorgestellt. Zentrale Prinzipien einer partizipativen Forschungspraxis werden erläutert. Das methodische und forschungspraktische Vorgehen wird anhand von praktischen Beispielen und Arbeitsschritten illustriert, um dem Leser/ der Leserin eine Hilfestellung zu bieten für die Planung, Durchführung und Verwertung eigener partizipativer Forschungsprojekte.

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So befragen forschende Praktiker/innen im Rahmen von Praxisforschungsprojekten beispielsweise ihre Klientel, ohne diese in die Formulierung der Forschungsfrage oder in die Datenauswertung einzubeziehen. “ anders beantwortet und die Beteiligung von Nutzer/innen, Zielgruppen und Vertreter/innen lebensweltlicher Gemeinschaften als Partner/innen und Co-Forscher/innen in den Mittelpunkt rückt, ist die community-basierte partizipative Forschung, die im folgenden Abschnitt erläutert wird. 3 Community-basierte partizipative Forschung Der Ansatz der community-basierten partizipativen Forschung (engl.

Die Bestimmung der Akteure, die beteiligt werden, gestaltet sich in den verschiedenen Ansätzen der partizipativen Forschung also auf unterschiedliche Weise. In der Community-basierten partizipativen Forschung (vgl. Kap. 3) wird der Kreis der Partner/innen sukzessive erweitert und definiert. Als Ausgangspunkt werden Personen, Gruppen und Einrichtungen beteiligt, die von dem Forschungsthema und den zu erwartenden Ergebnissen direkt betroffen sind (Green und Mercer 2001). Diese Partner übernehmen projektbezogen die nähere Bestimmung der lebensweltlichen Gemeinschaften, um die es geht, sowie die Identifikation weiterer Partner/innen.

Dazu gehören die Beteiligung von Akteuren aus den Lebens- und Arbeitswelten als Co-Forscher/innen am Forschungsprozess, Prozesse der individuellen und kollektiven (Selbst-) Befähigung und Ermächtigung, und die doppelte Zielsetzung: nicht nur zu forschen, sondern auch zu handeln, und dadurch soziale Wirklichkeit nicht nur zu verstehen, sondern auch zu verändern. 1 Beteiligung von Co-Forscher/innen In der partizipativen Forschung sind Akteure aus den Lebens- und Arbeitswelten, die erforscht werden, auf besondere Weise beteiligt: Sie werden zu Partner/innen im Forschungsprozess, das heißt sie forschen, bestimmen und verwerten aktiv mit.

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