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Lehrbuch der psychoanalytische Therapie: 1 Grundlagen by Professor emeritus Dr. Helmut Thomä, Professor Dr. Horst

By Professor emeritus Dr. Helmut Thomä, Professor Dr. Horst Kächele (auth.)

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Diese Einengung auf intra- oder intersystemische Konflikte im Spannungsfeld von Über-Ich, Ich-Ideal, Ich und Es ist indes keine zwangsläufige Folge der psychoanalytischen Strukturtheorie. Wie wir in Kap. 4 bei der Diskussion der Beziehung verschiedener Widerstandsformen zu den Abwehrmechanismen genauer zeigen werden, ist die Strukturbildung in Objektbeziehungen eingebettet. Freud hat in den strukturtheoretischen, in den Ich-psychologischen Schriften den Niederschlag von Objektbeziehungen anläßlich ihrer Verinnerlichung, also die Prozesse der Identifizierung mit beiden Elternteilen während der ödipalen Phase, vorbildlich für andere Identifizierungen - also die präödipalen ebenso wie die der Adoleszenz - beschrieben.

Stellt man die volle theoretische und praktische Reichweite wieder her, fügen sich die Beschreibungen von Ich- oder Selbstdefekten ohne Schwierigkeiten in die umfassende psychoanalytische Konflikttheorie ein, wie Wallers tein (1983), Modell (1984a) und Treurniet (1983) gezeigt haben. Natürlich kann man nicht bei dieser allgemeinen Feststellung stehenbleiben. 2 Der Beitrag des Psychoanalytikers als Leitidee 13 dann wird dieser Begriff inhaltsleer" ("If everything is conflict, conflict is nothing").

1949) und Erikson (1970 b, engl. 1959) ausgearbeitet worden waren. Es liegt auf der Hand, daß genetische, d. h. entwicklungsgeschichtliche Betrachtungsweisen ebenso wie die Adaptation psychosoziale Momente enthalten, die von den biologischen Annahmen des ökonomischen Prinzips weit entfernt sind. Als Rapaports Mitarbeiter und Schüler nach seinem Tod Rückblick hielten und ihre originellen wissenschaftlichen Arbeiten fortsetzten, wurde offensichtlich, daß bei der Überführung metapsychologischer Konzepte in überprüfbare Theorien tiefgreifende Veränderungen notwendig sind.

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