German 7

Kommunikationsverhalten und Geschlecht: Rollenuntypische by Antje Schmidt

By Antje Schmidt

Antje Schmidt arbeitet als Redakteurin in einem Buchverlag.

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Wenn in einer Situation ein kommunikatives Mittel besonders dazu dient, das soziale Geschlecht "weiblich" zu kennzeichnen, konnen wir es fur die aktuelle Situation als "typisch weiblich" bezeichnen. ) und zu den oben genannten Erwartungen allgemein wie folgt beschrieben: kooperativ, personenorientiert, beziehungsbezogen, harmoniebestrebt. 1m Gegensatz dazu sei typisch mannliches Verhalten konfrontativer, selbstbezogen, statusorientiert, sachbezogen (GiinthnerIKotthofI 1991). Das tatsachlich gezeigte Verhalten ist jedoch nur ein Punkt, urn als "typisch weiblich" oder "typisch mannlich" kommunizierend zu erscheinen.

22 Einige Bausteine und Eigenschaften werden auffallend haufig in der linguistischen Geschlechterforschung analysiert. Sie bilden eine Art Korpus bei der Beschreibung weiblicher/mannlicher Stile und Register in unterschiedlichen Situationen und sollen deshalb besonders betrachtet werden. Redewechsel Eine wichtige Analysekategorie ist in gesprachsanalytischen Untersuchungen der sogenannte "Sprecherwechsel", auch Redewechsef3 , nach amerikanischer Terminologie "tum-taking". Lappe nennt ibn "Fundamentalkategorie der Textsorte Gesprach" wegen seiner zentralen Funktion in der Dynamik des Gesprachsvedaufs (Lappe 1983, 87).

T. ). So meint Edelsky, dan Gesprachigkeit weniger nurnerisch als gesellschaftlich bestimmt ist: Redet eine Frau viel, redet sie zu viel (Edelsky 1984). B. Kleinkindpflege, Erziehungsarbeit, Beziehungsarbeit in der Partnerschaft, erfahren haufig eine Trivialisierung (Jenkins 1984) oder werden generell als Klatsch abgewertet (Tromel-Plotz 1984c). Andere private Themenbereiche, wie Hausbau oder Autoreparatur, die oft von Mannern besprochen werden, gelten dagegen selten als trivial oder gar Klatsch.

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