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Hormon- und Fertilitatsstorungen in der Gynakologie by Paul J. Keller

By Paul J. Keller

Hormonstörungen, wie z.B. Zyklusanomalien, Amenorrhoe, Androgenisierung, Ausfallerscheinungen und Sterilität, sind in der Gynäkologie außerordentlich häufig. Ihre Behandlung erfordert umfassende Kenntnisse der reproduktiven Endokrinologie, der pathophysiologischen Zusammenhänge, der klinischen, labormedizinischen und apparativen Diagnostik sowie der Grundprinzipien der Therapie von Hormon- und Fertilitätsstörungen. All diese Informationen findet der Gynäkologe und Allgemeinmediziner, aber auch der fortgeschrittene Medizinstudent auf knappem Raum in diesem Kompendium. Besonderer Wert wurde auf eine praxisbezogene Darstellung, informative Abbildungen und Tabellen sowie auf weiterführende Literaturangaben gelegt. Ein Anhang gibt Auskunft über die wichtigsten Hormonpräparate.

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Vaginalsonographie: Ovarielle Überstimulation nach HMG-Behandlung, multiple große Follikelzysten 50 Untersuchungsmethoden Abb. 41. Vaginalsonographie: Bestimmung der Endometriumdicke kontinuierliche graphische Aufzeichnung des Drucks erforderlich, wozu in der Regel das von Fikentscher und Semm entwickelte Pertubationsgerät verwendet wird. Die Untersuchung erfolgt vorzugsweise zwischen dem 7. und 10. Zyklustag. Nach Ausschluß entzündlicher Genitalaffektionen und genauer gynäkologischer Untersuchung wird bei der sedierten Patientin ein Portioadapter mit Pertubationskanüle angelegt.

7 Postkoitaltest Eine oft unterlassene, bei Sterilitätsfällen jedoch besonders aussagekräftige Methode ist die auch als Sims-Hubner-Test bezeichnete Untersuchung der Spermien im Zervikalschleim der Frau. Zu diesem Zweck wird 4-12 h nach einer normalen Kohabitation mit einer anatomischen Pinzette, einer Tuberkulinspritze oder einer Saugpipette etwas Schleim aus dem Zervikalkanal entnommen, auf einen Objektträger gebracht, mit einem Deckgläschen abgedeckt und sofort mikroskopisch bei etwa 400facher Vergrößerung beurteilt.

23. Basaltemperaturkurve bei Störung der Follikelreifung Beides deutet auf ungenügende Progesteronspiegel , die meist zu funktioneller Sterilität führen , da in diesen Fällen das Endometrium nur mangelhaft sekretorisch transformiert und dadurch die Nidation einer befruchteten Eizelle erschwert wird. Letztlich kann die Basaltemperaturkurve auch monophasisch verlaufen, wobei der mittzyklische Anstieg fehlt (Abb. 25). Fast immer spricht dies für Anovulation , beweisend ist es allerdings nicht, da der thermogene Effekt des Progesterons individuell unterschiedlich ist und ausnahmsweise gänzlich fehlen kann.

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