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Glastechnische Fabrikationsfehler: Eine Pathologische by H. Jebsen-Marwedel (auth.), Dr. Phil. Habil. Hans

By H. Jebsen-Marwedel (auth.), Dr. Phil. Habil. Hans Jebsen-Marwedel (eds.)

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Das Spiegelglas ist nachst dem optischen denn wohl auch dasjenige, das weniger wegen des wirklichen Anspruches an seine Homogenitat so hohe Anforderungen an seine Erschmelzung stellt, als wegen der groBen Masse, deren GleichmaBigkeit es herbeizufiihren gilt. DaB das Spiegelglas in Wirklichkeit weit davon entfernt ist, homogen zu sein, laBt ein Blick auf die Schnittkante wohl erkennen: Es setzt sich deutlich zusammen aus Schichten, die aber parallel zu den Oberflachen verlaufen (vgl. 9) und darum unscheinbar sind.

B. nn 1,5201 -1,5133 -1,5254-1,5197). So wurden sogar an optischen GIasern Unterschiede von 39 -14 Einheiten der 5. Stelle festgestellt [84]. Die Trennung solcher Inhomogenitaten in einem Flaschenglas durch Sedimentierung in der Zentrifuge gab zu erkennen, daB es sich in erster Linie ganz einfach urn Schwankungen an normalen Glasoxyden, besonders im Gehalt von Si0 2 handelt, die diese Schlieren verursachen. Die mit Hilfe des TOEPLERschen Schlierenverfahrens gewonnene und zeichnerisch erganzte Abb.

Die Aufteilung einer groBeren Scheibe erlaubt namlich die Ausscheidung eines erheblichen Teiles der Fehler. Aber eine groBe Flache fehlerfrei zu erhalten, ist, wenn man nicht sagen solI "vom Zufall abhangig", so doch immerhin eine statistische Frage. Hieraus geht zur Geniige hervor, daB die reine GroBe oder Masse des herzustellenden Glasgegenstandes als wesentlicher Faktor beitragt zur Beurteilung der erforderlichen Homogenisierungsleistung. Das Spiegelglas ist nachst dem optischen denn wohl auch dasjenige, das weniger wegen des wirklichen Anspruches an seine Homogenitat so hohe Anforderungen an seine Erschmelzung stellt, als wegen der groBen Masse, deren GleichmaBigkeit es herbeizufiihren gilt.

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