German 7

Geteilte Führung: Ein Paradigmenwechsel in der by Simon Werther

By Simon Werther

​Geteilte Führung gewinnt heute mehr und mehr an Bedeutung, doch stellt sie bisher einen Gegenpol zu hierarchischen etablierten Führungsmodellen dar. Über einen multimethodischen Zugang untersucht Simon Werther, wie geteilte Führung mit Effektivität zusammenhängt. Anhand einer Interviewstudie mit 30 Führungskräften identifiziert er individuelle (z.B. Konfliktkompetenz), zwischenmenschliche (z.B. Konkurrenzdenken) und organisationale (z.B. zeitliche Ressourcen) Einflussfaktoren. Gleichzeitig zeigt der Autor, dass geteilte Führung bereits in der Praxis verbreitet ist und erfolgreich mit hierarchischer Führung kombiniert werden kann. In einer Fragebogenstudie untersucht er den Einfluss des positiven Umgangs mit Konflikten. Aus den Ergebnissen aller Studien leitet er bedeutende Implikationen für die Führungspraxis ab.

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2012). Für geteilte Führung spielt Empowerment in Kombination mit emergenter Führung eine Rolle, da Mitglieder des Teams aus eigenem Antrieb heraus aktiv die Teamarbeit gestalten und somit eine Führungsrolle ausüben können. Das kann analog zu emergenter Führung bei geteilter Führung relevant sein, muss aber nicht in jedem Führungskontext eine Rolle spielen. Insbesondere bei der Perspektive auf geteilte Führung auf informeller Ebene von Morgeson et al. (2010) stellt Empowerment eine zwingend erforderliche theoretische Grundlage dar.

Dies erfolgt in Kapitel 2 durch die Berücksichtigung der Operationalisierung als Moderator bei der Metaanalyse. Außerdem wird in Kapitel 4 eine ökonomische netzwerkbasierte Operationalisierung verwendet, um weitere Befunde mit netzwerkbasierten Operationalisierungen zu generieren. 4 Forschungsfragen Im folgenden Abschnitt werden die Forschungsfragen dieser Dissertation aufbauend auf dem bereits dargestellten Forschungsstand zu geteilter Führung hergeleitet. Dabei bauen die Forschungsfragen inhaltlich aufeinander auf, so dass sie insgesamt zur weiteren Theoriebildung geteilter Führung und als Grundlage für zukünftige Forschung von Bedeutung sind.

Darüber hinaus sind die dargestellten Dimensionen geteilter Führung auch für die Operationalisierung relevant, worauf im nächsten Abschnitt eingegangen wird.        
           
                      
   Abbildung 3. , 2011, S. 6 Operationalisierungen Nach der Abgrenzung von ähnlichen Konstrukten ist eine Auseinandersetzung mit den Operationalisierungen geteilter Führung notwendig. , 2006) zuzuordnen sind. Die verhaltensbasierte Operationalisierung zeichnet sich nach Gockel und Werth (2010) dadurch aus, dass Verhaltensweisen individueller Führung auf die Teamebene gehoben werden und dort abgefragt werden, beispielsweise im Rahmen des TMLQ nach Avolio et al.

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