Methodology

Gespräche analysieren: Eine Einführung by Arnulf Deppermann

By Arnulf Deppermann

Konversationsanalyse, interaktionale Linguistik, ethnographische Gesprächsanalyse und Kontextualisierungstheorie sind die Grundlagen dieser Einführung in die empirische Methodik der Gesprächsanalyse. Der textual content diskutiert zunächst unterschiedliche Typen gesprächsanalytischer Fragestellungen und ihren Zusammenhang mit den Methoden der Datenerhebung und -analyse. Er behandelt die ethnographische Datenerhebung im Feld und führt in die Transkription nach dem gesprächsanalytischen Transkriptionssystem GAT ein. Den Kern des Textes bildet die Darstellung der detaillierten Sequenzanalyse einzelner Datenausschnitte. Darauf aufbauend werden Strategien zur fallübergreifenden Kollektionsbildung und zur Validierung der Analysen diskutiert. Der textual content eignet sich zur schrittweisen systematischen Einführung in den gesprächsanalytischen Forschungsprozess. Er richtet sich an Studierende und ForscherInnen, die bereits über Vorkenntnisse im Bereich der Konversationsanalyse verfügen.

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H. aber: Sie analysieren ihre eigene Interpretation statt der Aktivitäten der Gesprächsteilnehmer. Diese Versuchung ist umso größer, als die Paraphrase expliziter, „ordentlicher“, leichter verständlich etc. als das Ausgangsmaterial ist. Als Leitsatz gilt: Die Paraphrase dient der ersten Orientierung, sie ist kein Analysegegenstand! Bei primär inhaltlichen Untersuchungsfragestellungen kann sich an die erste Paraphrasierung eine eingehendere semantische Analyse anschließen. B. fachsprachliche Bedeutung; mitgemeinte Sachverhalte).

Prägnante Formulierungen der Sprecher können direkt zitiert werden. B. bespucken Passanten; frotzeln; Verabschiedung). Unter ,Memo‘ können Auffälligkeiten verschiedenster Art notiert werden, die für die Analyse interessant sein können: • • • • • • • non- und paraverbale Phänomene (wie „blättert in Unterlagen“, „Lachepisode“, „Erregtheit“, „spricht sehr leise/laut“), schlechte Band-/Bildqualität, besonders auffällige Formulierungen, rätselhafte, unpassende Verhaltensweisen, Veränderungen der Gesprächsatmosphäre („Gespräch wird flüssiger“, „aggressiv“), Kommen und Gehen von Gesprächsteilnehmern, Störungen der Aufnahme durch Lärm, dritte Personen etc.

B. eingelagertes Interview; Vorstellung der Teilnehmer; Anlaß, Austragung und Auflösung eines Konflikts; Frage, Antwort und Reaktion auf Antwort). Werden solche „natürlichen“ Einschnitte im Gesprächsverlauf nicht berücksichtigt, entsteht die Gefahr von Fehlinterpretationen, da entscheidende Handlungsvoraussetzungen ignoriert werden und die kontextgebundene Motivation eines Gesprächsausschnitts nicht mehr zu rekonstruieren ist. B. wenn Interaktionsbeziehung oder Selbstdarstellung interessieren), zumindest beim ersten Aufkommen eines zu untersu- • chenden Themas/Problems.

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