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Durch die weiße Wüste: Die dänische Forschungsreise quer by J. P. Koch (auth.)

By J. P. Koch (auth.)

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Wir saumten nicht, unseren Anker ans Land zu schaff en und uns beim steigenden Wasser immer wieder ans Ufer heranzuziehen, so daB kein Eis dazwischenkommen und unsere Vertauungen sprengen konnte. Wahrend wir darauf warteten, daB das \Vasser fiel und das Eis sich wieder loste, welches uns j etzt hart ans Land preBte, machten wir einen Spaziergang an Land. Ein einzelner Moschusochse graste dort; wir beachteten ihn nicht weiter, bis wir ein drohendes Brummen dicht hinter uns horten. Der Ochse stand etwa 20 Schritt von uns entfernt und betrachtete uns aufmerksam.

Es sieht so aus, als ob wir in einer Mausefalle saBen und auf demselben Wege zuriick miiBten, auf dem wir gekommen sind, und der ist wenig verlockend. Beim Abstieg zu dem Bach, neben dem wir jetzt liegen, muBte Vigfus die Pferde einzeln fiihren, und trotzdem fielen fiinf. Dberall nackter, yom Eise polierter Fels, auf dem weder Mensch noch Pferd stehen kann, sobald seine Oberflache auch nur die geringste Neigung hat. Wir liegen am Stromsund und genieBen den prachtigen Blick auf die zahlreichen Wasserarme und Inseln, die aIle yom Inlandeise blank geputzt sind.

Sein offener Charakter, frohlicher Sinn und sein hilfreiches Wesen gewannen uns alle. Er sprach fliel3end Danisch und war wohlbewandert in danischer Literatur. Mit Kameraden wie Larsen und Vigfus mul3ten wir viel erreichen konnen. *** 30. ] uti. , alles in stromendem Regen. Es galt, am nachsten Morgen bercit zu sein, nach Westen abzumarschieren, um uns laut Verabredung nach ein oder zwei Tagen am Rypeberg wiederzutreffen. Es war keine sehr befriedigende Aufgabe, die Vigfus und Wegener zufiel, namlich vorlaufig 90 Heusacke und etwas Kraftfutter yom Stormkap zum Rypeberg zu transportieren.

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