German 7

Analyse strategischer Faktoren: Ein Beitrag zur Theorie der by Ulrich Grimm

By Ulrich Grimm

Die Entwicklung der strategischen Unternehmensplanung hat einen Stand erreicht, der es verbietet, dieses betriebswirtschaftliehe Teilgebiet als vorübergehende Modeerscheinung abzutun. Dies ist jedoch nicht einem überzeugenden theoretischen Konzept zu verdanken, sondern eher den vielfältigen Erfolgsberichten aus der betrieblichen Praxis. Wenn diese Teildiziplin auch in Zukunft durch einen fruchtbaren conversation zwischen Hochschule und Praxis weiterentwickelt werden soll, dann bedarf es jetzt vornehmlich theoretischer Anstren­ gungen, um die strategische Planung als wichtiges point einer Theorie der Unternehmens­ führung zu verankern. Mit der vorliegenden Arbeit wird ein Beitrag zu diesem Ziel zur Diskussion gestellt. U. Grimm vertritt die Auffassung, daß guy über die examine der strategischen Faktoren (Entscheidungsdeterminanten) und ihrer Wirkungsbeziehungen zu einer Theorie des strategi­ schen Handeins gelangen könnte. Eine derartige theoretische Fundierung kann dann als "sichere" Grundlage für die Ableitung "guter" strategischer Entscheidungen dienen. Die Umsetzung dieser Idee gelingt dem Verfasser unter kritischer Zuhilfenahme des Erfahrungs­ kurvenkonzepts. Sie führt hin zu einem einfachen Ansatz der Optimierung des Marktanteils. Es ist hervorzuheben, daß der Verfasser mehr als drei Jahre an einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Schwerpunktprogramm "Empirische Entscheidungstheorie" geförderten Forschungsprojekt über die Einführung und Weiterentwicklung strategischer Planungssysteme unter meiner Projektleitung mitwirkte. Die dabei gewonnenen Erfahrungen sind der Arbeit zugute gekommen und haben die Ausführungen des Verfassers um empirisch gewonnenes Wissen bereichert.

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2. " 1) Die Idee, die dieser Arbeit zugrundeliegt, geht jedoch davon aus, daß es einige wenige Basisfaktoren gibt, die für jedes einzelne Unternehmen wichtig sind. B. in jenen Variablen gesehen, die die Marktposition, die Wettbewerbsposition, die Produktionsund Kostensituation eines Unternehmens beschreiben. Damit ist allerdings noch nicht erklärt, welche Bedeutung einzelne Variablen in bestimmten Bedingungskonstellationen annehmen. B. der strategische Faktor "Marktanteil" zu einern bestimmten Zeitpunkt der entscheidende Bestimmungsgrund einer strategischen Entscheidung sein, während zu einern anderen Zeitpunkt die Kostensituation dominiert.

17 - among the variables. " 1) Darüber hinaus wird der berechtigte Vorwurf erhoben, daß die Auswirkungen der Entscheidungen des Managements auf die Umwelt, die zweite Seite der doppelt wirksamen Abhängigkeitsbeziehungen (dual contingency), im Modell nicht berücksichtigt werden. 2 ) Bewertet man nun den vorgestellten theoretischen Ansatz und berücksichtigt dabei die vorgetragene Kritik, so darf dieser Ansatz allenfalls als gedanklicher Rahmen bezeichnet werden, in den durch zukünftige Forschungsbemühungen die zu einer Theorie fehlenden gesetzesmäßigen Abhängigkeiten zwischen Variablen eingearbeitet werden können.

B. bei Mintzberg 1973, McCaskey 1974, Shetty 1974, Miller 1975, Taylor 1975, Beach/Mitchell 1978 und Michael 1979. 4) Vgl. B. die Arbeiten von Gutmann 1964, Kitching 1967 und 1974 sowie Rumelt' 1974. - 23 - tragen somit in keiner Weise zur Erklärung der für diese Arbeit wichtigen Beziehungszusammenhänge bei und werden deshalb im folgenden nicht mehr berücksichtigt. Nachdem die Abgrenzung der nicht zu behandelnden Zusammenhänge begründet wurde, muß nun die Struktur der verbliebenen Beziehungen offengelegt werden.

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